WEBSEITE VON JOSEF BÜCHELMEIER
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Texte

Himmel ist jetzt –

am Sonntag will ich wandern

Ich gehe meinen Weg

Nicht nach Golgatha

Und zum Kreuz – der

Schlimmsten Irrung unsrer Zeit

Und meines bisherigen Lebens

Sondern in die heidnischen Gegenden wo

Faune mit Dionysos tanzen

Und Nymphen das Mondlicht  erwarten

Und auch in Häuser,  wo man

Spiele spielt und die Komödie mag,  

Und Lebenslust und Freude

Eros und Humor samt gutem Essen

Kunst und Freundschaft.

Wo ich die Luft zum Atmen finde,

Wo Glück möglich ist

In dieser besten aller Welten.

Wo ich Hoffnung habe, ganz zu sein

Und in Liebe zu leben

In Würde mit anderen vieles teilen will

Und der Glaube an diese unsre Welt

Keine metaphysischen Kunststücke

Und Zaubertricks aus Jammertälern braucht, 

Denn es gibt kein zweites Leben –

 

Da will ich dieses eine und einzige Leben kommunizieren

Und lachend die Wahrheit vor dem falschen Jenseits retten

Und Armut, Krankheit, Einsamkeit und Tod sind

Nicht Strafen sondern Teil eines Lebens,

das ich so weit es in meiner Macht steht

als schönes Leben gestalte,  wo nicht - es gelassen nehme

und nicht daran leide, weil ich gewiss bin,

dass kein Gebet und kein gnädiger allmächtiger Gott

und auch nicht meine eigene Kraft es dann bessern werden.

Was ist, ist so und kann nicht ein anderes werden.

Es ist das Leben.  Es ist mein Leben.

Und ich will nicht vergessen: Vieles ist sinnlos, aber gut. Jetzt.

Und es gilt für das gute Leben der Menschen

aktiv zu handeln, denn es kommt nicht von selbst,

oder von allmächtiger Götterhand und durch Regierungen
in die Welt.


 

Das gute Leben und das schöne Leben

Kommen aus rechter Arbeit, gutem Humor, Teilen und Freuen,

offener Lust und Beziehung zu Menschen und Natur und Kosmos,

aufrechtem Gang und Mut, und der Ablehnung jeder Vertröstung.

 

Jede Zerstörung von gutem Leben und der besten Welt ist ein Frevel. Keine Religion, Partei und kein Politiker oder Businessman wird das schöne und gute Leben ermöglichen. Es kommt mit jedem selbst.

Darum muss jede Erziehung das Selbst stark und bewusst werden lassen
. Und dort wo dieses Selbst des Einzelnen niedergedrückt ist, ihm Chancen ermöglichen zum Aufstehen und wieder ganz werden. 

Denn Himmel ist immer jetzt.

Dieser Text entstand 2011 inspiriert durch meine Erfahrungen, Gespräche und Lektüren...

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© Josef Büchelmeier